Ein bewegender Brief aus dem Jahr 1978

Dieser Brief wurde 1978 vom damals jungen Peter Weimer aus einer Entzugsklinik an seine Familie geschrieben. Peter blieb ab dem 10. Januar 1978 abstinent, durchlief die Entgiftung in Gießen und anschließend eine Reha-Klinik. Später war er langjähriger 1. Vorsitzender des Freundeskreises Bad Nauheim und 2. Vorsitzender des LV Hessen – für viele von uns bis zu seinem Tod ein Vorbild.

In seinem Brief beschreibt Peter eindrücklich seinen Weg: das Ringen um Einsicht, die schwierige Zeit in der Klinik, aber auch die wachsende innere Ruhe und Zuversicht. „Ich bin nicht etwa stolz, dass ich auf die Schnauze durch die Sauferei gefallen bin. Ich bin stolz, dass ich etwas dagegen tue.“

Dank seiner Frau Monika, die diesen Brief aus dem Nachlass zur Verfügung gestellt hat, können wir Hoffnung schöpfen: Der Weg aus der Sucht beginnt mit dem ersten Schritt.

Redaktion: Christina Stolz und Tim Bretthauer, Landesverband der Freundeskreise in Hessen e.V.