Eingekuschelt mit unseren Decken lagen wir auf Matratzen und sollten uns wohlfühlen – mitten unter fremden Menschen. Es war ein bunter Haufen, alle mit dem Interesse, etwas über Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu erfahren, doch ebenso groß wie die Neugier war die Angst.
Nach der Morgenmeditation wurde klar: So einfach wird es nicht. Manche Emotionen sind verkapselt, das innere Kind wehrt sich dagegen, sie zuzulassen. Alles ist ein Prozess, man kann nichts erzwingen.
Was am Wochenende energetisch entstand, war faszinierend – durchweg harmonisch, man fühlte sich geborgen. Was bleibt, ist der positive Vibe von jedem Einzelnen: Wir sind alle eins, und wir alle sind es wert, geliebt zu werden – auch von uns selbst.
Text: Susan & Sebastian Amrein, Mandy & Enrico Banane, Gruppe Away Frankfurt